Singapore, Malacca, Java. / Reiseskizzen von F. Jagor.

Produced by Peter Becker and the Online Distributed
Proofreading Team at http://www.pgdp.net (This book was
produced from scanned images of public domain material
from the Google Print project.)

Anmerkungen zur Transkription:

Die Fußnoten sind fortlaufend nummeriert worden und befinden sich am Ende des Texts. Hinweise zu Korrekturen und Inkonsistenzen befinden sich am Ende des Buchs.

Ihr Lesegerät stellt das Pfund-Zeichen (lb) so dar: ?

The cover image was created by the transcriber and is placed in the public domain.

SINGAPORE MALACCA
JAVA.


REISESKIZZEN

VON

F. JAGOR.


MIT VIERUNDZWANZIG FEDERZEICHNUNGEN.

BERLIN 1866.

VERLAG VON JULIUS SPRINGER.

MONBIJOU-PLATZ 3

Das Recht der Uebersetzung ist vorbehalten.

VORWORT.

Die Absicht des Verfassers ist, in den vorliegenden Reiseskizzen, welche achtzehn Monate einer fast fünfjährigen Reise umfassen, kurze Schilderungen der hervorragendsten Gegenstände zu geben; die rein persönlichen Erlebnisse und rein wissenschaftlichen Einzelnheiten sind daher in der Regel fortgelassen worden, während Dinge, die für einen grösseren Leserkreis von Interesse schienen, etwas ausführlicher behandelt worden sind. — Die Angaben über den Kaffee- und Reisbau in Java sind zum grossen Theil aus zwei von der Maatschappij tot nut van ‘t algemeen herausgegebenen Schriften „de Koffij” und „de Rijst” entnommen, viele Angaben über die Cinchonen aus: Travels in Peru and India von Markham, der die Pflanzen nach Indien übersiedelte. Ferner sind benutzt worden: Journal of the Indian Archipelago, Crawfurd Dictionary, Singapore Free Press, Singapore Straits Times, Royle fibrous plants of India, Porter Tropical agriculturist, Nassau-Lees Tea Cultivation in India, Tijdschrift voor Nederlandsch Indie, Tijdschrift voor taal-, land- en volkenkunde, Junghuhn’s Java.

Die Bilder sind nach Originalzeichnungen und Photographien des Verfassers ausgeführt, zum Theil von ihm befreundeten bedeutenden Künstlern, die ihm mit der liebenswürdigsten, uneigennützigsten Bereitwilligkeit entgegengekommen sind; die Bilder zu S. 35, 36, 50, 54, 101 nach Photographien, die zu 129, 138, 215, 218, 226 nach Camera-lucida-Aufnahmen, so dass sie fast die Genauigkeit von Photographien haben. Die Schiffe zu S. 7 und 50 sind Dumont d’Urville’s Atlas entnommen, die Vögel S. 198 und die Fledermaus 216 nach ausgestopften Exemplaren gezeichnet.


Die malayischen Namen sind nach der deutschen Aussprache geschrieben; s muss aber = ss gesprochen werden.

1 Seemeile, 60 auf den Grad, = 1/4 deutsche Meile. 1 Mile (engl.) = 2/9 deutsche Meilen.

Bei Singapore und Malacca sind englische, bei Java folgende Maasse gebraucht: Pariser Fuss = 0,325 M. = 1,035′ rh., Paal = 1/5 preuss. Meile = 4800′ rh., Bau = 71 ares = 500 Quadratruthen.

In Singapore und Malacca wird der Pikul (= 100 Katti), wie in China, = 1331/3 ? engl. a. d. p. = 120,96 Zoll ?, in Java = 125 ? = 136 ? engl. = 123,4 Zoll ? gerechnet. 1 Ton = 20 Cwts. = 2240 ? engl. = 2032 Zoll ?. 1 Dollar = 42,4 Sgr., 1 Rupie = 20 Sgr.

In der Unterschrift zur Zeichnung S. 210 lese man Bandjar-negara statt Wonosobo.

Inhalt.

Singapore.

Erstes Kapitel. Seereise. — Flaggensprache. — Feuer an Bord. — Gefärbte See. — Ankunft in Singapore

3.

Zweites Kapitel. Rhede von Singapore. — Junken. — Prauen. — Nipa-Palme. — Rhizophoren. — Palankinfahrt. — Hindufest

9.

Drittes Kapitel. Landhaus. — Klima. — Muskatnuss-Pflanzung. — Europäer. — Früchte. — Nahrungsmittel. — Diener

17.

Pages: 1 | 2 | 3 | Single Page