Die Kugel / Eine Philosophie in Versen

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Gedichtanfänge:
Seite
Kam uns aus Betlehem die Kunde9
Umlernen muss die Mathematik10
Suh – suh – die Welt ist rund13
Tausend Gründe dawider15
Über den Anger bin ich gegangen15
Was ich gelernt in Sünde16
Abdruck nicht bin ich des Schöpfers17
Wollt ichs in Prosa zerlegen18
Um sich selber der Punkt19
Gott ist original20
Aber der Kreis, was ist er21
Aber was ist der Kreis22
Da hätt ich selbst mir widersprochen23
Können sie nichts dawider24
Wohl schreitet die Sehnsucht27
Suh – suh – ein Ton in mir28
Im Gedränge29
Aus deinem Innern sollst du’s heben32
Der Mensch ist allwissend.   I u. II34-35
Demut steigt in sich hinein36
Liebe geht aus sich heraus37
Als sich der Mensch die Sprache schuf38
Innen und Aussen der Kugel43
Warum dreht sich bei euch44
Suche dich selbst47
Grade aus liegt die Wahrheit48
Philosophus Hanswurst, der Weise50
Nennt mich nicht einsam52
Riesengross wuchs meine Liebe53
Wirfst mir den Apfel in Schooss54
Da zählen wir es an den Fingern ab55
Kannst du ein Ganzes teilen57
Was die Seele dir drückt58
Kenne dich selbst59
Es ist ein Ton geklungen59

 

 

 

I.

 

 

 

Kam uns aus Betlehem die Kunde
Von einer Lieb im Weltenrunde;
In Cusa sprach ein weiser Mund:
Lieb, Welt, und All und eins ist rund.
Als Drittes lernet noch hinzu:
Das Ipse stirbt und schafft das Tu.
So wird aus Etwas Nichts und All,
Erlöst aus Egos Höllenqual.
Die Lieb ist eins, von eins zu eins,
Und Eins und Eins und Eins ist eins;
So drei zwei eins ist urselbstein,
Wo’s All ist muss ein Nichts auch sein –
Das aber ist der Sündenfall:
Etwas und Ego, Teil und Zahl.

 

 

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